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ANDACHT- GEDANKEN ZUR JAHRESLOSUNG 2026

Die Jahreslosung lädt mich dazu ein, dieser Neuschöpfung entgegenzugehen. Beim Gehen sind die einzelnen Schritte wichtig. Manchmal gibt es in diesem Jahr viel leicht sogar Rückschritte. Aber dem Neuen, dem heilsamen Blick Gottes auf mein unvoll kommenes Leben, auf unsere oft verletzte Welt möchte ich mich immer mehr aussetzen. Dann fängt das Neue schon an. Und es ist doch wahr: Jeder, der jetzt einem anderen schadet, könnte aufhören. Und mit einer Herzenswende, sich dem Wohl des eben noch verletzten Mitmenschen widmen. Kaum zu glauben, aber möglich ist, dass wir Schritte auf das Neue, die versöhnte Schöp fung zugehen. „Gerhard Tersteegen, ein großer evangelischer Mystiker, hat diesen ersten Schritt, sich dem Blick Gottes auszusetzen, in einem Gebet (s. u.) ausgedrückt – vielleicht eine gute Anregung, wenn wir bald über das erste Aufblühen im Frühling staunen, uns selbst auch fürs„Aufblühen“ bereit zu machen.

Du durchdringest alles, lass dein schönstes Lichte Herr, berühren mein Gesichte wie die zarten Blumen willig sich entfalten und der Sonne stille halten lass mich so, still und froh deine Strahlen fassen und dich wirken lassen. (Evangelisches Gesangbuch 165, 6)

Mehr Infos im EiS-Online: Morgenandacht – Gerhard Tersteegen – ein evangelischer Mystiker https://www.deutschlandfunk.de/morgenandacht-gerhard-tersteegen-ein-evangeli scher-mystiker-03-04-dlf-579f72fc-100.html Herzlich Ihr Pfarrer Markus Honermeyer

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