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ANDACHT - GEDANKEN ZUR JAHRESLOSUNG 2026 M
Gott spricht : Siehe, ich mache alles neu! ( Offb. 21,5)
Wenn ich überlege, habe ich ja oft genau diese Sehnsucht:
Wie wunderbar wäre das! Kann Gott nicht endlich ein Ende der Kriege, der Gewalt an Schwächeren und der Ausbeutung von Mensch und Natur bewirken? In der Gemeinde höre ich in vielen Gesprächen von dieser Sehnsucht. Das Böse und Menschenverachten de aus dieser Welt verbannen, das sollte Gott bitte tun. Ich denke dann oft: Haben wir Menschen unseren Beitrag zur Überwindung des Bösen denn geleistet? Und sind wir bereit, in einer wirklich fairen und von Güte geprägten Mitwelt zu leben? In der Geschichte Gottes mit den Menschen ist so ein „Ganz neu“ seit langem angekün digt. Die Offenbarung des Johannes, das letzte Buch der Bibel, greift Visionen der Pro pheten und auch Worte Jesu auf, die von einem neuen Himmel und einer neuen Erde ohne Leid, Schmerz und Geschrei sprechen. Das besondere in der Botschaft Jesu ist, dass er dieses „Reich der Himmel“ oder „Herr schaft Gottes“ schon im Kleinen quasi keimen sieht. Es fängt ganz klein an. Und einmal wird es für alle sichtbar sein. Gott wird am Ziel aller Tage vollenden, was er in vertrauensvollen Menschen begonnen hat. Jesus hat seinen Zuhörern geraten: Vertraut auf Gottes Güte und seinen Frieden und teilt beides großzügig, sogar mit den übelsten Zeitgenossen. „Selig seid ihr, wenn ihr Friedensstifter seid. Selig seid ihr, wenn ihr den Hunger nach Ge rechtigkeit nicht verliert. Selig seid ihr, wenn ihr ohnmächtig und doch reines Herzens bleibt“ sagt Jesus. Gott verändert unsere Welt, er tut das Eigentliche, in dem er die Herzen der Menschen verwandelt.
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