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AKTUELL - TITELBILD ZUM ÖKUMENISCHEN TAG DER SCHÖPFUNG

Ökumenischer Tag der Schöpfung am 04.09.26

Die Schöpfung liegt in unseren Händen - „Hast du erkannt, wie weit die Erde ist?“ (Hiob 38,18) M it dieser Frage erinnert uns Gott dar an, dass die Schöpfung größer ist als unser Wissen und unsere Möglichkeiten. Wir können die Erde erforschen und nut zen – doch sie bleibt Gottes Schöpfung und ist uns anvertraut. Unser Titelbild des EiS 246 greift diese Bot schaft auf: Ein Kind hält die Erde behutsam in seinen Händen und reicht sie uns ent gegen. Es stellt uns die Frage: Wie gehen wir mit diesem kostbaren Geschenk um? Jeder Mensch trägt Verantwortung. Wie wir mit Energie, Lebensmitteln, Pflanzen, Tieren und den Ressourcen unserer Erde und unseren Mitmenschen umgehen, hinterlässt Spuren. Die Bewahrung der Schöpfung beginnt nicht erst bei großen politischen Entscheidungen, sondern im Alltag – bei jedem Einzelnen von uns. Kinder erinnern uns daran, dass wir die Erde nicht von unseren Eltern geerbt ha ben, sondern sie von unseren Kindern geliehen ist. Das Titelbild macht diese Verantwortung sichtbar: Die Zukunft der Schöpfung liegt buchstäblich in unseren Händen. Der Ökumenische Tag der Schöpfung lädt uns ein, Gottes Schöpfung mit staunen dem Blick, dankbarem Herzen und verant wortungsvollem Handeln zu begegnen.

G ott stellt Hiob nicht eine Wissens frage, sondern eine Demutsfrage. Die Frage „Hast du erkannt, wie weit die Erde ist?“ will den Menschen nicht klein machen, sondern ihm seinen Platz in der Schöpfung zeigen. Daraus erwächst Verantwortung – nicht aus Angst, son dern aus Staunen und Dankbarkeit . Genau diese Haltung sagt das Titelbild aus: Das Kind betrachtet die Erde nicht als Besitz, sondern hält sie achtsam und vertrauensvoll in den Händen. Vielleicht könnte deshalb der Schluss satz sogar lauten: Die Bewahrung der Schöpfung be ginnt dort, wo aus Staunen Dank barkeit wird – und aus Dankbarkeit verantwortungsvolles Handeln.

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