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ANDACHT - „INNEHALTEN, ENTDECKEN, STAUNEN“
Liebe Leserinnen und Leser, es ist Sommerzeit! Viele von Ihnen waren, sind oder werden in diesen Wochen unterwegs sein. Urlaub machen in nah und fern. Oder einfach mal raus. Für ein paar Stunden, einen Tag oder ein Wochenende. Zeit, auch um mal innezuhalten in der Hektik des Alltags und mit allen Sinnen wahrzunehmen. Oft entdeckt man dann nämlich etwas Schönes, Besonderes. Manchmal zum ersten Mal, manchmal in Vorfreude schon das x-te Mal, weil es einen immer wieder an bestimmte Orte zieht. Wunderschöne Natur, majestätische Berge, weites Meer, steile Klippen, wundersam geformtes Gestein, tolle Landschaften, aber auch traumhafte Blumen und Bäume, be sondere Tiere, großartige Häuser, atemberaubende Kunst und Kultur, herausfordernde Aktion, spannende Geschichte zum Erleben.
Oft treten wir dabei in Beziehun gen zu Menschen. Neue Bekanntschaften und Freund schaften entstehen, alte werden aufgefrischt. Und da wo man sich Zeit nimmt füreinander, wächst das Miteinander. Sogar und in beson derer Weise in der Familie. Einander wahrnehmen, Bedürf nisse achten, Zeit miteinander ver bringen. Oft gelingt das komischer weise fern des Alltags besser.
Innehalten und entdecken. Ganz bewusst einmal im hier und jetzt leben und sich an Gottes Schöpfung erfreuen. Urlaubszeit. Ferienzeit. Zeit, für sich und für andere. Vielleicht die Nacht zum Tag ma chen. In den Bergen wandern. Im klaren Wasser baden. Köstliche Früchte ernten, gutes Essen genießen. Den Sternenhimmel betrachten. Sonne tanken. Tiere beobachten. Sich Gottes Schöpfung bewusst machen. Gott hat sich das genauso gedacht und es auch selbst so gemacht! Am Ende jedes Schöp fungstages hält er kurz inne und schaut an: „Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut.“ heißt es am Ende des 6. Schöpfungstages im 1. Buch Mose 1, 31.
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