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AKTUELL - LUTHERISCHER ABSCHIED VON DEN GEMEINDEBRIEFEN
Luth. Abschied von den Gemeindebriefen
Ev.-luth. Kirchengemeinde Schötmar-Knetterheide
Sehr geehrte Leserinnen und Leser, wie Sie in den letzten Monaten sicher schon wahrgenommen haben, steht die Lippische Landeskirche mit ihren Gemeinden aktuell vor großen Herausforderungen. Schwindende Mitglieder und abnehmende Finanzen machen ihr schwer zu schaffen. Das betrifft auch uns als evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Schötmar Knetterheide. Zwar konnten wir die Defizite der letzten Jahre noch mit vorhandenen Rücklagen – und auch Dank Ihrer finanziellen Unterstützung - ausgleichen, wissen aber zugleich, dass das nicht endlos so weitergehen kann. Einige grundsätzliche Dinge sind uns deshalb im Kirchenvorstand wichtig: - Wir wollen und müssen auch zukünftig mit dem auskommen, was wir haben, wohl wissend, dass die Finanzzuweisungen der Landeskirche Jahr für Jahr um 4,5% abnehmen werden. - Wir möchten unserer Verantwortung für die Menschen gerecht werden und keine bei uns angestellte Person kündigen müssen. Keine einfache Aufgabe. Um dies zu erreichen, haben wir in den vergangenen Monaten intensiv geprüft, inwie weit wir unsere Einnahmeseite verbessern könnten. Die Möglichkeiten, die wir dabei ge sehen haben, haben wir umgesetzt bzw. sind dabei diese umzusetzen. Das alleine reicht aber nicht. Denn die Mehreinnahmen decken etwa ein Viertel unseres erheblichen De fizits. Deutlich ist deshalb auch geworden, dass wir ein strukturelles Defizit haben. Aus diesem Grund war uns klar, dass wir auch auf der Ausgabenseite Einsparungen vor nehmen müssen. Dazu sind schmerzhafte und mutige Entscheidungen notwendig. Als Kirchenvorstand haben wir deshalb unter anderem unsere Öffentlichkeitsarbeit un ter die Lupe genommen. Diese kostet uns Jahr für Jahr einen fünfstelligen Betrag. Der größte Teil dieser Kosten entfällt auf unsere beiden Gemeindebriefe in Schötmar und Knetterheide EiS und Die2. Trotz dessen, dass uns die Zusammenarbeit mit unseren reformierten Nachbargemein den wichtig ist und wichtig bleiben wird, sind die Kosten einfach deutlich zu hoch. Zu mal wir den Eindruck haben, dass die Nutzung unserer Gemeindebriefe nur von einer kleiner werdenden Zahl an Empfängern wahrgenommen wird. Aus diesen und weiteren Gründen hat der Kirchenvorstand entschieden, dass wir uns möglichst bald aus unseren Gemeindebriefen zurückziehen wollen und werden. Doch unsere Gemeindebriefe sollen nicht einfach wegfallen! An ihrer Stelle möchten wir bereits im 2. Halbjahr 2026 mit einem regelmäßigen News letter beginnen! Der Ausstieg aus den Gemeindebriefen soll dann erst erfolgen, wenn 4 Fortsetzung nächste Seite
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