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ANDACHT - PAUL GERHARDT - 350. TODESTAG

Liebe Leserinnen und Leser, 2026 ist ein Paul - Gerhardt - Jahr. Z u Erinnerung an seinen 350. Todestag wurden viele seiner bis heute be kannten Lieder gesungen und auch neu in Szene gesetzt. - Wie soll ich dich empfangen? - Ich steh an deiner Krippen hier - Sollt ich meinem Gott nicht singen - Befiehl du deine Wege - Die güldene Sonne - Geh aus mein Herz und suche Freud - Nun ruhen alle Wälder - sind nur einige seiner vielen„Evergreens“ in unserem Gesangbuch.

Zweifel in das Kraftfeld von Gottes Gegen wart mitzunehmen. „Fürchte dich nicht!“ heißt dabei erst ein mal: Ich akzeptiere es: Manchmal habe ich Angst. Es ist geradezu menschlich, Angst zu emp finden, wenn sich etwas verändert, wenn wir uns schwach fühlen und nicht sicher sind, ob andere uns akzeptieren. Warum dann„fürchte dich NICHT“? Ich lese diesen Satz bei den bedeutenden Gestalten der Bibel: Er wird Abraham und Jakob gesagt, diesen Satz hören Mose und David, Maria und Pe Und sie gehen los und erleben, wie Gottes Güte ihre Zukunft gelingen lässt. Ihre Ge schichten zeigen, dass Gott ein Verbünde ter der Menschen sein will – gerade dann, wenn die Welt um uns zum Fürchten ist. Paul Gerhardt schrieb in einer Zeit voll Krieg und Verwüstung in Deutschland und bei persönlichen Schicksalsschlägen und beruflichen Krisen: trus wird zugesprochen: „Fürchte dich nicht!“

Paul Gerhardt (1607–1676)

Seine Lieder bieten vielen Menschen noch heute eine Art geistliche Heimat an, geben der Sehnsucht nach Vertrauen zu Gott Worte. Eine zentrale Frage hinter seinen Lieder texten scheint mir zu sein: Wie kann ich spüren, dass Gott mich sieht und dass mein Leben von seiner Güte be gleitet wird? Auch die Jahreslosung für das kommende Jahr 2027 lädt ein, mit Zuversicht, mit Ver trauen auf Gott weiterzugehen. Ich werde ermutigt, meine Ängste und

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